Allgemeine Geschäftsbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (Reise- und Zahlungsbedingungen)
VON
»ehighschool« CHRISTIAN PRELLE REISEVERANSTALTUNGEN


1. GRUNDLAGEN
Vertragspartner sind "ehighschool" Christian Prelle Reiseveranstaltungen als Anbieter von Dienstleistungen, nachfolgend „Veranstalter“ genannt, und eine Einzelperson als „Teilnehmer“ an den gebuchten Dienstleistungen, bei Minderjährigen auch dessen Erziehungsberechtigter, nachfolgend zusammen „Reisender“ genannt.
Der Veranstalter erbringt seine Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser Geschäftsbedingungen.


2. VERTRAGSGEGENSTAND
Vereinbart wird, dass der Teilnehmer an einem Reiseprogramm gemäß dem Programmangebot des Veranstalters teilnimmt (nachfolgend "Reise" genannt). Zur Erfüllung der Leistungen bedient sich der Veranstalter einem oder mehrerer Geschäftspartner, die dem Reisenden in den Buchungsunterlagen mitgeteilt werden.


 

3. VERTRAGSABSCHLUSS
Bei einer „Bewerbung“ handelt es sich um eine unverbindliche Interessenbekundung. Vertragsrelevant ist ein Buchungsantrag, den der Reisende an den Veranstalter übermittelt. Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Buchungsauftrags durch den Veranstalter zustande. Zusätzliche Vereinbarungen bedürfen der Schriftform und Unterschrift durch beide Vertragspartner.

 

4. INFORMATIONSPFLICHTEN
Der Reisende ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Ändern sich für die Reisedurchführung relevante Daten des Reisenden, müssen die neuen Daten dem Veranstalter umgehend mitgeteilt werden. Unterlässt der Reisende dies oder gibt von vornherein falsche Daten an, kann der Veranstalter dadurch entstandene Kosten und Leistungsstörungen geltend machen.


5. BEGINN UND DAUER
Die Reise beginnt in den Tagen vor dem Schulbeginn des Teilnehmers (falls die Reise keinen Schulbesuch beinhaltet: dem Programmbeginn). Das Reiseende ist in den Tagen nach dem letzten Schultag (oder Programmende). Über die Möglichkeit, eine Anschlussreise oder einen Anschlussaufenthalt zu buchen, informiert der Veranstalter.


6. LEISTUNGEN
Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus den Angaben im Buchungsauftrag sowie den Daten der Buchungsbestätigung. Sofern nicht vereinbart, hat der Reisende keinen Anspruch auf eine über die Angaben im Buchungsauftrag hinausgehende Ausgestaltung einer Leistung oder auf zusätzliche Leistungen.


7. VERSICHERUNGEN
Für Länder wie den USA ist Reisekrankenversicherungsschutz gemäß nationalen Regeln vorgeschrieben. Der Veranstalter unterbreitet Angebote für Reiseversicherungen; beauftragt der Reisende den Veranstalter, Versicherungen abzuschließen, werden diese im Namen und auf Kosten des Reisenden abgeschlossen.


8. VISA
Der Reisende ist dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Ausweisdokumente vorhanden und gültig sind und der Aufenthalt am Reiseziel legal ist.
Die Erfordernis eines Visums ist grundsätzlich unter Berücksichtigung der Staatsangehörigkeit des Teilnehmers zu prüfen. Ist in den Leistungen des Veranstalters die Ausstellung eines Visumsformulars enthalten, muss der Reisende dieses zusammen mit anderen Unterlagen beim zuständigen Konsulat einreichen. Für die Visumsausstellung selbst ist der Veranstalter weder zuständig noch verantwortlich. Für die Eignung der persönlichen Unterlagen zur Visumserteilung ist der Reisende verantwortlich. Für die Ausstellung eines Visums berechnet das Konsulat dem Reisenden in der Regel eigene Gebühren.
Nicht oder nicht mehr erforderliche Visumsformulare müssen zurückgegeben werden.

9. PREIS
Es gilt der zum Zeitpunkt der Anmeldung im aktuell gültigen Angebotskatalog aufgeführte Preis. Sollten zusätzliche Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgebucht werden, gilt der zum Zeitpunkt dieser Buchung gültige Preis.


10. BEZAHLUNG
Zahlungen sind erst nach Erhalt des Reisepreis-Sicherungsscheins gemäß §651k BGB zu leisten. Eine Anzahlung in Höhe von 10% des Gesamtpreises ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt von Rechnung und Sicherungsschein zu zahlen. Ein Betrag in Höhe von 30% des Gesamtpreises ist 3 Monate vor Reisebeginn zu zahlen. Ein weiterer Betrag in Höhe von 30% des Gesamtpreises ist 2 Monate vor Reisebeginn zu zahlen. Der Restbetrag ist 30 Tage vor Reisebeginn zu zahlen. Ist die Gastfamilie 30 Tage vor Reisebeginn noch nicht benannt, kann die Zahlung des Restbetrages bis zum Erhalt der Gastfamilienanschrift zurückgehalten werden.
Liegen zwischen Buchung und Reisebeginn weniger als die genannten Fristen, sind mehrere Raten zusammen zu zahlen.
Für Nachbuchungen und Beträge unter € 1000 wird keine Ratenzahlung vereinbart.


11. UMBUCHUNGEN
Umbuchungswünsche werden, soweit möglich, durchgeführt. Es wird eine Umbuchungsgebühr in Rechnung gestellt, deren Höhe sich aus der aktuell gültigen Preisliste ergibt.


 

12. RÜCKTRITT
Der Reisende kann jederzeit ohne Nennung von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Zur Vermeidung von Missverständnissen sollte der Rücktritt schriftlich erklärt werden. Nichtantritt oder Abbruch der Reise werden grundsätzlich wie ein Rücktritt gewertet.
Für den Fall, dass der Reisende vom Vertrag zurücktritt, kann der Veranstalter angemessenen Ersatz für getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes werden ersparte Aufwendungen sowie anderweitige Verwendungen der Leistungen berücksichtigt; einen möglichen Nachweis geringerer Kosten hat der Reisende zu führen. Es werden folgende Gebühren berechnet:
- bis 61 Tage vor Reisebeginn 10% des Gesamtpreises
- ab 60. Tag bis 16. Tag vor Reisebeginn 35% des Gesamtpreises
- ab 15. Tag vor Reisebeginn 50% des Gesamtpreises
- ab Reisebeginn 100% des Gesamtpreises.
Bei Nichtantritt oder Abbruch der Reise oder Verzicht auf einzelne Leistungen wird der Gesamtpreis berechnet, sofern keine geringeren Kosten entstanden sind. Bei Kündigung oder Abbruch der Reise hat der Veranstalter die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurück zu befördern; eventuell entstehende Mehrkosten hat der Reisende zu tragen. Kündigung wegen höherer Gewalt ist gemäß §651j BGB möglich.
Die Rücktrittsbedingungen gelten für alle beim Veranstalter buchbare Leistungen.
Der Reisende kann gemäß §651l BGB kostenlos vom Vertrag zurücktreten, wenn der Veranstalter ihn nicht spätestens zwei Wochen vor Reisebeginn über Name und Anschrift der für den Reisenden nach Ankunft bestimmten Gastfamilie und Namen und Erreichbarkeit eines Ansprechpartners im Reiseland, bei dem auch Abhilfe verlangt werden kann, informiert und auf den Aufenthalt angemessen vorbereitet hat.

13. MITWIRKUNGSPFLICHT
Zur Erfüllung seiner Leistungen ist der Veranstalter auf die Mitwirkung des Reisenden angewiesen.
Der Veranstalter benötigt schriftlich benannte Unterlagen vom Reisenden, die dieser innerhalb einer benannten Frist dem Veranstalter vollständig aushändigen muss.

 

Der Teilnehmer ist verpflichtet, vorbereitende Informationen und mindestens ein Vorbereitungstreffen des Veranstalters wahrzunehmen, sofern im Preis inbegriffen.
Der Reisende ist verpflichtet, ihm ausgehändigte altersgerechte und programmbezogene Verhaltensregeln einzuhalten. Gesetze des Reiselandes sind während des Aufenthalts dort einzuhalten. Bei Nichtbeachtung der Verhaltensregeln kann der Veranstalter den Vertrag gemäß $314 BGB aus wichtigem Grund kündigen, falls der Reisende trotz vorheriger Abmahnung die Reise weiterhin so erheblich stört, dass seine weitere Teilnahme dem Veranstalter nicht länger zumutbar ist. Von einer Abmahnung kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn die Pflichtverletzung des Reisenden so schwerwiegend ist, dass eine sofortige Beendigung des Reisevertrages dringend notwendig ist. Kündigt der Veranstalter, behält er den Anspruch auf den Reisepreis; der Veranstalter muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen anrechnen lassen.

14. BEANSTANDUNGEN

Im Fall auftretender Mängel und Störungen hat der Reisende dafür Sorge zu tragen, mögliche Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Beanstandungen sind unverzüglich dem Veranstalter selbst oder dem Vertragspartner des Veranstalters im Reiseland zu nennen; Anschrift und Rufnummern des Vertragspartners liegen den Reiseunterlagen bei. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.


15. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
Die Haftung des Veranstalters für vertragliche Schadensersatzansprüche ist, mit Ausnahme von Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.


16. ANSPRUCHGELTENDMACHUNG
Sämtliche in Betracht kommenden Ansprüche gegenüber dem Veranstalter sind innerhalb eines Monats nach vertraglichem Reiseende beim Veranstalter selbst geltend zu machen. Auf mögliche Hemmungstatbestände wird hingewiesen.


17. INFORMATION ÜBER DIE IDENTITÄT DES AUSFÜHRENDEN LUFTFAHRTUNTERNEHMENS

Aufgrund der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens ist der Veranstalter verpflichtet, den Reisenden bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) zu informieren. Steht bei der Buchung noch keine ausführende Fluggesellschaft fest, ist der Veranstalter verpflichtet, dem Reisenden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald dem Veranstalter bekannt ist, welche Fluggesellschaft(en) den Flug durchführen wird/werden, wird er den Reisenden hiervon in Kenntnis setzen. Wechselt die zunächst genannte ausführende Fluggesellschaft, wird der Veranstalter den Reisenden unverzüglich über den Wechsel informieren. Die Liste der Fluggesellschaften, die in der EG einer Betriebsuntersagung unterliegen (sogenannte "Black List") ist u.a. auf folgender Internetseite abrufbar: http://ec.europa.eu/transport/air-ban


18. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Sollte eine Bestimmung dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.


 


 


 

V. 13-3

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